Was ist AEVO?

Die Verordnung selbst legt fest, welche vier Themenbereiche (Handlungsfelder) angehende Ausbilder:innen beherrschen müssen. Geprüft wird das Wissen vor der zuständigen Kammer – in den meisten Fällen der Industrie- und Handelskammer (IHK), bei handwerklichen Berufen der Handwerkskammer (HWK).

Warum gibt es die AEVO? Ausbildung ist mehr als Fachwissen weiterzugeben. Wer ausbildet, muss Lernprozesse planen, Auszubildende motivieren, Konflikte lösen und rechtliche Rahmenbedingungen kennen. Die AEVO stellt sicher, dass diese pädagogischen Grundlagen vorhanden sind, bevor jemand Verantwortung für junge Menschen in der Ausbildung übernimmt.

Wer braucht den Nachweis? Grundsätzlich jede Person, die im Ausbildungsvertrag als Ausbilder:in eingetragen werden soll. Es gibt einige Ausnahmen – etwa bestimmte Meisterprüfungen, die die AEVO-Inhalte bereits automatisch mit abdecken, oder ein Lehramtsstudium. Im Zweifel lohnt sich eine kurze Nachfrage bei der zuständigen Kammer.

Mehr zu den Inhalten der Prüfung findest du in unserem Artikel zum Ablauf der AEVO-Prüfung.

Wenn du dich flexibel und im eigenen Tempo auf die AEVO-Prüfung vorbereiten möchtest, wirf einen Blick auf unseren AEVO-Fernlehrgang – ZFU-zugelassen, online, jederzeit startbar.

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